BJV-Gemünden a. Main

Aktuelles - Archiv

[22.12.2014] - Durchführungsverordnung der EU zur Rückverfolgbarkeit von Lebensmitteln 

Hinweis aus aktuellem Anlass!

Ab dem 1. Juli 2012 gilt eine neue Durchführungsverordnung der EU zur Rückverfolgbarkeit von Lebensmitteln (Durchführungsverordnung EU Nr. 931/2011). Damit soll sichergestellt werden, dass die Herkunft eines Lebensmittels generell bis zum Erzeuger zurück nachvollziehbar ist.

Davon sind Jäger dann betroffen, wenn sie Wild an Lebensmittelunternehmer (z.B. Metzger, Gastwirte und Wildhändler) abgeben.

Bei der Abgabe direkt an den Endverbraucher gilt diese VO nicht.

Bitte das vom BJV entworfene Nachweisformular verwenden.

http://www.jagd-bayern.de/fileadmin/_Allgemein/_Dokumente/formulare/Rueckverfolgbarkeit_von_Wildbret.pdf

 

Gruß und Waidmannsheil

gez.:
Johannes M.Interwies


 
[1.12.2014] - Pressemitteilung vom 28. 11. 2014

BJV-Jäger nehmen die Schwarzwildjagd ernst – Eine „Kriegsführung“ gegen die Wildschweine aber lehnen sie strikt ab

 

Feldkirchen - Die Lebensbedingungen und das Nahrungsangebot im Wald und in der Feldflur haben sich in den vergangenen Jahren signifikant zu Gunsten des Schwarzwilds verbessert. Häufige Baummasten bei Eiche und Buche, verbesserte Einstände durch einen Strukturwandel in der Forstwirtschaft hin zu mehr Laubholz und ein günstiges Klima, das die Mortalitätsrate der Frischlinge sinken lässt, sorgen für eine verstärkte Vermehrung und Verbreitung der Schwarzkittel. Hinzu kommt das üppige Nahrungsangebot, das die industrielle Landwirtschaft produziert. Wohl genährt pflanzen sich die Tiere immer früher fort.

Die Expansion des Schwarzwildes ist nicht allein in Bayern zu beobachten, sondern ist ein europaweites Phänomen. So wurden zum Beispiel in Spanien 1980 rund 31.600 Schwarzkittel erlegt, 30 Jahre später waren es 263.914! Ähnliche starke Streckenanstiege sind in Frankreich, Italien, Polen, Schweden und Tschechien zu verzeichnen. Die Wildschweine sind die Gewinner des Wandels im Ökosystem.

Es sieht nicht danach aus, als wenn sich an den guten Voraussetzungen für die weitere Vermehrung der Borstentiere in absehbarer Zeit etwas ändern wird. Das sehen die Jägerinnen und Jäger im Bayerischen Jagdverband ganz realistisch und nehmen die Reduzierung des Schwarzwildes ernst. Das Rekordergebnis aus dem Jagdjahr 2012/2013, in dem knapp 66 000 Wildschweine erlegt wurden, konnte 2013/2014 noch einmal gesteigert werden auf nunmehr 68 679 Stücke. Eine gewaltige Zahl, wenn man dabei bedenkt, wie viele Ansitze und wie viel Einsatz notwendig sind, um eine Sau zur Strecke zu bringen. Doch das Problem kann nicht allein von ihnen gelöst werden.

Ein Patentrezept für die Bejagung von Wildschweinen gibt es nach Ansicht der Jäger im Bayerischen Jagdverband nicht. Die Bejagung muss sich immer an den regionalen Gegebenheiten orientieren. Es gibt viele verschiedene „Stellschrauben“, die angezogen werden können, um dem natürlichen Trend erfolgreich entgegen zu wirken. Der Bayerische Jagdverband besitzt hierbei viel Erfahrung und Kompetenz, die er seinen Mitgliedern in ganz Bayern zu verdanken hat, und die er gerne einbringt.

 

Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Schwarzwildjagd aber ist immer eine enge Zusammenarbeit der Jagd mit der Land- und Forstwirtschaft. Während diese Kooperation in schwarzwildreichen Gebieten längst funktioniert, werden die Strukturen dort, wo die Sauen noch „Neulinge“ sind, auf- und weiter ausgebaut.

 

Quelle: LJV Feldkirchen


 
[30.11.2014] - Bestellung Trap Munition

Wir führen auch in diesem Jahr wieder eine Sammelbestellung Trap Munition durch.

Interessenten melden sich bitte bis zum 15.12.14 bei Schießobmann Thomas Brand.


 
[29.7.2014] - Ergebnisse Vereinsmeisterschaft 2014

Mit einer schwachen Beteiligung von nur 12 Schützen fand am letzten Sonntag die diesjährige Vereinsmeisterschaft auf unserem Schießstand in der Sauruh statt.

Vereinsmeister in der Kombination wurde Thomas Brand mit 337 Punkten vor Patrick Philipp (306 Punkte) und Hubertus Henkel (305 Punkte)

Bei den Damen siegte, wie bereits 2012 und 2013, Stefanie Großmann-Herzog mit 214 Punkten.

Mit der Büchse siegte ebenfalls Thomas Brand (192 Ringe) vor Hubertus Henkel (190 Ringe) auf Platz 2 und Patrick Philipp(181 Ringe) auf Platz 3.

Bei den Tontauben belegten Friedhelm Rahtz mit 27 Tauben und Tobias Rützel mit 25 Tauben die Plätze 2 und 3 hinter Thomas Brand der mit 29 Tauben auch diese Disziplin für sich entscheiden konnte.

Die Ergebnise im Einzelnen können unter Schießwesen eingesehen werden.


 
[20.7.2014] - Jagd und Schonzeiten für Wildgänse                                                         

Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
Postfach 22 00 12 80535 München

Sehr geehrte Damen und Herren,

aus aktuellem Anlass machen wir Sie darauf aufmerksam, dass in Bayern die Nilgans dem Jagdrecht mit einer Jagdzeit unterstellt wurde (§§ 18 Nr. 2, 19 Abs. 3 Satz 2 (neu) AVBayJG). Zusätzlich wurden die Jagdzeiten von Grau- und Kanadagans  angepasst (§ 19 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. g) AVBayJG). Die Jagdzeit wurde für alle 3  Arten einheitlich vom 1. August bis 15. Januar festgelegt. Diese Änderungen treten  am 01.08.2014 in Kraft. Die Verordnungsänderung wird in Kürze im Bayerischen  Gesetz- und Verordnungsblatt (Nr. 13, 2014) veröffentlicht werden.

Es wird gebeten, insbesondere in den Problemregionen an Flüssen oder Badeseen, den Revierinhabern die Änderungen bekannt zu geben.

Mit freundlichen Grüßen

Helene Bauer
Leitende Ministerialrätin


 

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