BJV-Gemünden a. Main

Aktuelles


[6.9.2020] - Werner Ühlein in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet

Der Sachgebietsleiter der Unteren Jagdbehörde im Landkreis Main-Spessart, Werner Ühlein, ging Ende Juni in den wohlverdienten Ruhestand. Nun bedankten sich die Vorsitzenden der vier Jäger-Kreisgruppen Marktheidenfeld, Lohr, Gemünden und Karlstadt bei Werner Ühlein im Rahmen einer kleinen Feierstunde für die langjährige Zusammenarbeit. Als besondere Auszeichnung überreichten Sie ihm den Hubertus-Taler des Bayerischen Landesjagdverbandes (BJV).

Verabschiedung Werner Ühlein

"Werner Ühlein hat es nicht immer leicht gehabt, Jagd, Landwirtschaft und Forst mit all ihren spezifischen Wünschen und Anforderungen unter einen Hut zu bringen", stellte der Vorsitzende der BJV-Kreisgruppe Karlstadt, Wolfgang Kunz, bei der Verabschiedung im Gasthof Imhof, "Zum letzten Hieb", in Langenprozelten fest. Er sei aber immer ein kompetenter, fachlicher Ansprechpartner für alle Belange gewesen. Kunz danke dem ehemaligen Behördenvertreter auch im Namen der übrigen BJV-Kreisgruppenvorsitzenden Günter Riedel (Marktheidenfeld), Stephan Amend (Lohr), Johannes Interwies (Gemünden) sowie des Kreisjagdberaters Ernst Kunesch (Karlstadt).

Der Vertreter der Jagdbehörde habe sich auch ohne Jagdschein sehr viel jagdliches Wissen angeeignet. Sein umfassenden Kenntnisse um das Waffen- und Jagdrecht habe ihn zudem als fachkundigen Ansprechpartner für alle Jäger ausgezeichnet. Er habe immer nach Recht und Gesetz und vor allem dem gesunden Menschenverstand entschieden. Die Jägerschaft habe ihm besonders durch seine über alle Interessenslagen hinweg vermittelnde Art letztendlich sehr viel zu verdanken.

Als einziger Landkreis in Bayern habe die Untere Jagdbehörde hier vier BJV-Kreisgruppen mit 324 Jagdrevieren und durchaus sehr unterschiedlichen Jagdstrukturen zu betreuen. Diese Jagdreviere sind in 15 Rehwild- und drei Rotwildhegegemeinschaften mit den gesetzlich vorgeschriebenen Hegeschauen zusammengefasst. "Die zu den einzelnen Revieren gehörigen turnusmäßigen Verbissgutachten verursachen auch bei der Jagdbehörde weiteren zusätzlichen Aufwand", sagte der Kreisgruppenvorsitzende.

Es sei sicher ein besonderer Verdienst von Werner Ühlein, dass die Abschussplanungen nahezu ohne Rechtsstreit festgesetzt werden konnten. Dazu kamen noch die jeweiligen Jagdgenossenschaften, die immer Ühleins guten Rat in Sachen Verpachtung, Pachtbedingungen und Preisgestaltung einforderten. An Arbeit habe es ihm damit sicher nie gefehlt, zumal die Personalkapazität in diesem Sachgebiet an der Behörde nicht besonders üppig gewesen sei.

Werner Ühlein bedankte sich für diese besondere Auszeichnung und erinnerte an die Anfangszeit. Er war seit 1977 in der Verwaltung tätig und wechselte im Rahmen der Gebietsreform in Jahr 1986 vom Finanzamt zum Landratsamt. Am Anfang sei es nicht einfach gewesen: "Ich habe mir die ersten drei Monate den Leonhardt mit nach Hause genommen und mich eingelesen und eingearbeitet." Der "Leonhardt" ist ein umfassendes Standardwerk, das die wesentlichen in Bayern geltenden Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Jagd mit ausführlicher Kommentierung enthält.


 
[10.7.2020] - Staupevirus bei Füchsen im Landkreis Main-Spessart nachgewiesen

Allen Hundehaltern, insbesondere Jägern mit Hunden, werden folgende Vorsichtsmaßnahmen empfohlen:

· Keinen verhaltensauffälligen oder verendeten Fuchs ohne ausreichend Hygienemaßnahmen (Handschuh, Mundschutz) anfassen.

· Hunde, insbesondere in unübersichtlichem Gelände, z.B. umgeben von Hecken, Buschwerk usw., an die Leine nehmen.

· Der eigene Hund sollte gegen die Staupe geimpft sein, die Grundimmunisierung ist regelmäßig aufzufrischen.
Im Zweifel gibt der niedergelassene Tierarzt nach einem Blick in   den Impfpass darüber Auskunft, ob der Impfschutz erneuert werden muss.


Für den Menschen ist das Virus ungefährlich!


Johannes M. Interwies
1. Vorsitzender


[11.5.2020] - Eintragung in Anbieterliste Wild im Sinngrund

Liebe Jägerinnen und Jäger im Sinngrund,
 
die Sinngrundallianz ist stets bestrebt mit Projekten wie dem Sinngrundbörger und dem
Wochenmarkt lokale Versorgungsstrukturen sowie die hiesige Gastronomie zu unterstützen
und somit dauerhaft zu erhalten. In einem nächsten Schritt möchte die Sinngrundallianz die
lokale Jägerschaft dabei unterstützen Ihre Wildprodukte besser zu vermarkten. Aus diesem
Grund soll eine sinngrundweite Anbieterliste für Wildprodukte erstellt und veröffentlicht
werden.

Die Sinngrundallianz bittet alle interessierten Jäger*innen, die gerne Ihre Wildprodukte an
den Endverbraucher verkaufen möchten um die Eintragung in eine Kontaktliste. Die
Bezugsquellen werden künftig auf allen Kanälen der Sinngrundallianz sowie auf regionalen
Veranstaltungen öffentlich zur Verfügung gestellt.
 
 
  Kontaktliste als PDF-Datei zum Herunterladen
 
 
Zur Eintragung in die Kontaktliste machen Sie bitte nachfolgende Angaben und geben Sie das
unterschriebene Formular bitte bis zum 01.06.2020 beim Management der Sinngrundallianz
ab (Büro TOPONEO, Fellener Str. 9, 97775 Burgsinn). Eine spätere Eintragung ist
selbstverständlich auch jederzeit möglich. Sollten Sie zudem Interesse haben und möchten
Ihre Wildprodukte gerne auf dem monatlichen Erzeugermarkt in Burgsinn anbieten, bitten
wir um Kontaktaufnahme mit dem Allianzmanagement über sinngrundallianz@toponeo.de
oder 09356 9839982.


 
[22.4.2020] - Presseinformation aus dem Bayerischen Jagverband

Jagd gegen die Natur

  • Bayerischer Jagdverband fordert Respekt vor Wildtieren
  • Der notwendige Waldumbau funktioniert nur mit Fachwissen nicht mit Ideologie
  • Selbsternannte Ökojäger tragen ihren Namen zu Unrecht
     

Lohr, Feldkirchen, 22. April 2020 (ts): „Hunting4future“ heißt das neueste
Schlagwort selbsternannter Ökojäger. Das soll modern klingen, verkauft werden
mit diesem auf jung getrimmten Slogan aber wieder einmal nur die immer
gleichen abgedroschenen Forderungen nach höheren Abschusszahlen. Das
Gewehr als Allheilmittel für den Waldbau – der Bayerische Jagdverband
verurteilt eine solche einseitig ideologische und naturverachtende Einstellung.

Hier die Pressemitteilung als PDF-Datei:
PRESSEMITTEILUNG - Jagd gegen die Natur


 
[30.3.2020] - Corona-Virus; Informationen zu Auswirkungen auf die Jagd

Im Wildtierportal Bayern wurde eine Informationsseite mit dem Titel „Aktuelle Information zu Corona und Jagd“ eingerichtet (https://www.wildtierportal.bayern.de/corona).

Hier das Schreiben Coronavirus Informationen über Auswirkungen auf Jagd vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten als PDF-Datei.


 

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