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Aktuelles

[28.1.2019] - Rettet die Bienen, Volksbegehren Artenvielfalt

Warum der BJV nicht mitmacht

Unter dem Motto „Rettet die Bienen“ wollen die ÖDP, der Landesbund für Vogelschutz, Bündnis 90 Die Grünen und der Bund Naturschutz in Bayern ein Volksbegehren für mehr Artenschutz auf den Weg bringen. Vom 31. Januar bis 13. Februar 2019 sollen dafür eine Million Stimmen gesammelt werden.
Immer wieder wird dieses Volksbegehren auch in der Jägerschaft diskutiert. Viele werden gefragt, warum der Jagdverband als staatlich anerkannter Naturschutzverband nicht dabei ist.  
Das Präsidium des Bayerischen Jagdverbandes hat es nach langer Diskussion nicht befürwortet, offiziell beim Volksbegehren Artenvielfalt als Verband teilzunehmen. Warum?

Die Idee ist gut und richtig

Die Idee hinter dem Volksbegehren ist gut und richtig. Wir erleben ein beispielloses Artensterben, vor allem die Insekten in freier Flur sind betroffen. Sie sind Lebensgrundlage für viele Arten, ein Teufelskreis. Da muss sich vieles ändern, ein Umdenken ist notwendig. Das hat der BJV nicht zuletzt auch in seinem gemeinsamen Positionspapier zur GAP mit dem Landesfischereiverband und dem Landesbund für Vogelschutz zum Ausdruck gebracht.

Doch die geplante Gesetzesänderung ist fatal

Die Initiatoren wollen mit dem Volksbegehren eine Änderung des bayerischen Naturschutzgesetzes erreichen. Ihr Gesetzesentwurf aber ist vor allem ein immenser Eingriff in das Eigentumsrecht.  Den Grundeigentümern wird in diesem Gesetzentwurf rigoros vorgeschrieben, wie sie ihr Land zu bewirtschaften haben. Statt auf gemeinsame freiwillige Lösungen setzen die Initiatoren des Volksbegehrens auf Verbote und pauschale Festlegungen.
Der BJV lehnt solche Eingriffe in das Eigentumsrecht ab. Die Landwirte sind unsere  Partner, nicht unsere Gegner. Deshalb setzt der BJV auf Freiwilligkeit und Zusammenarbeit zwischen Jagdgenossen und Jägern.  Wir wollen Lösungen, die Lebensräume schaffen und erhalten. Das funktioniert  nur, wenn die Landwirte auch dahinter stehen. Deshalb plädiert der BJV für Artenschutz, der sich für die Landwirte auch finanziell lohnt und fordert entsprechend attraktive Ausgleichsmaßnahmen im Zuge der neuen Umweltprogramme.  

Persönliche Entscheidung

Grundsätzlich kann natürlich jeder nach dem eigenen Gewissen entscheiden und am Volksbegehren teilnehmen oder nicht. Der BJV als Verband hat diese Gewissensfreiheit nicht. In Verantwortung für Bayerns Jäger und vor allem für Bayerns Revierinhaber kann er ein Volksbegehren mit derart gravierenden Einschnitten ins Eigentumsrecht nicht gutheißen.


 
[15.3.2018] - Vollzug des Jagdrechts; ganzjährige Jagdzeit auf Schwarzwild

Heute wurde im Bundesgesetzblatt die „Verordnung zur Änderung der Schweinepest-Verordnung und der Verordnung über die Jagdzeiten vom 7. März 2018“ veröffentlicht (BGBl. Jahrgang 2018 Teil I Nr. 8 vom 13.03.2018, S. 226 ff.). Die Verordnung tritt am 14.03.2018 in Kraft.

 

Mit Art. 2 der o. g. Verordnung wird eine ganzjährige Jagdzeit für Schwarzwild eingeführt, d.h. § 1 Abs. 1 Nr. 6 der Bundesjagdzeitenverordnung wird damit aufgehoben. § 1 Abs. 2 der Bundesjagdzeitenverordnung lautet von nun an wie folgt: „Vorbehaltlich der Bestimmungen des § 22 Abs. 4 des Bundesjagdgesetzes darf die Jagd das ganze Jahr ausgeübt werden auf Schwarzwild, Wildkaninchen und Füchse.“

 

Schreiben vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten als PDF-Datei


 
[9.3.2018] - TVT-Presseinformation

Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz e.V.: Afrikanische Schweinepest darf nicht
Ausrede sein, Gebote des Tierschutzes und der Waidgerechtigkeit bei der Wildschweinjagd
zu missachten.

 

Bramsche, 15. Februar 2018 - Die in Deutschlands Nachbarländern aufgetretene Afrikanische
Schweinepest (ASP) und deren Eindämmung ruft derzeit intensive Diskussionen hervor. Dabei wird der freilebenden Wildschweinpopulation eine wichtige Rolle als Eintrittspforte und Reservoir der Erkrankung in Deutschland zugeschrieben. Deshalb wird von verschiedener Seite eine verschärfte Bejagung der Wildschweine gefordert. Dabei werden Jagdmethoden diskutiert, die aus Sicht des Tierschutzes abzulehnen sind.

 

TVT-Presseinformation als PDF-Datei


 
[17.1.2018] - Sachstand Abschussprämie für Schwarzwild

Aktuelle Pressemitteilung zur Abschussprämie von Schwarzwild auf der Homepage des LJV Bayern.

http://www.jagd-bayern.de/

 

Gruß und Wmh
gez.:
Johannes M. Interwies
1. Vorstand


 
[29.3.2016] - BJV Digital

Unter der Rubrik "Jägerkurs" sind Informationen sowie die Anmeldeformulare

für BJV-digital zu finden.

Um eine rege Teilnahme/ Anmeldung wird gebeten.

 

Gruß und Wmh
gez.:
Johannes M. Interwies